Am 7. Mai haben wir, Fatima, Johanna, Sarah und Lina, mit unserer Geschichtslehrerin Stolpersteine in Wismar geputzt, um ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus zu setzen.
Gemeinsam reinigten wir die Stolpersteine von Gertrud Bernhard (geb. Haendel) und ihrem Sohn Hermann Bernhard in der Straße Am Schilde 4 sowie von Max Ehrlich in der Dankwartstraße 35. Mithilfe der App „Stolpersteine Digital“ konnten wir uns über ihre Lebens- und Leidensgeschichte informieren.
Stolpersteine erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, deportiert oder ermordet wurden. Die Steine werden auf dem Gehweg vor dem letzten frei gewählten Wohnort der Opfer verlegt. Es sind bereits 116.000 dieser Steine in 31 europäischen Ländern verlegt worden. Sie stellen somit das größte dezentrale Mahnmal der Welt dar.
Das Putzen des Stolpersteins ist eine sehr gute und wichtige Aktion, da so der Messingstein besser zur Geltung gebracht wird und wir, wenn wir über den Stein „stolpern“, innehalten und den Opfern des Nationalsozialismus gedenken. Wir danken den Organisatoren von „Stolpersteine im Norden“, die zu dieser Initiative vom 08.04. bis 08.05.2026 aufgerufen haben.