Wir wollen helfen, aber bitte ohne Geld

Wenn ein Gast unseres Philosophischen Cafés Geld spenden möchte, dann kann er das gern tun. Und ganz sicher hilft jeder Euro bedürftigen Menschen.

Aber auch wir wollen helfen und das geht oft auch ohne Geld, denn nicht jeder Mensch, nicht jeder Schüler hat viel Geld.

Solche Projekte wollen wir vorstellen und darüber reden. Und wir sammeln Ideen für weitere Projekte, aber immer wollen wir kein Geld einsammeln.

Schon Voltaire meinte: „Human ist der Mensch, für den der Anblick fremden Unglücks unerträglich ist und der sich sozusagen gezwungen sieht, dem Unglücklichen zu helfen.“

Wer aufmerksam durch unsere Wegwerfgesellschaft geht, muss schockiert sein, was und wie viel wir Menschen wegwerfen. Und viele dieser Dinge soll niemand mehr brauchen können?

Wer Korkkorken sammelt, kann sich an Hilfsprojekten für Kraniche beteiligen. Wer Plastedeckel von Getränkeflaschen und Milchbehältern sammelt, kann mit 500 Deckeln eine Schutzimpfung gegen Kinderlähmung finanzieren. Wer alte Briefmarken sammelt, verschafft Menschen mit Behinderungen Arbeit und Einkommen. Und so mancher Briefmarkensammler hat schon in Bethel Briefmarken bestellt und einen „Schatz“ in der Sorte „Bunte Mischung“ gefunden.

Wir können mir Resten, oder sogar Abfall, sinnvoll helfen, darüber wollen wir reden.

Schüler stellen verschiedene Aktionen vor und beantworten Ihre Fragen.

Besonders freuen sich die Schüler des Hauptmann- Gymnasiums, dass mit Monika Thomsen und Frau Papenhagen zwei Initiatoren des Vereins „Bützower für Gambia“ zu dem Café kommen werden und ihr Projekt vorstellen wollen. Auch den Kindern im kleinsten Land Afrikas kann geholfen werden, neben Geld werden auch gut erhaltene Sportschuhe und Brillen für die Kinder in dem Schulprojekt in Labakoreh gesammelt.

Der Eintritt zu dem Café am 19. Dezember um 15: 30 Uhr im Schulclub des GHG ist natürlich kostenfrei. Aber mitbringen können Sie einen Kuchen, Plastedeckel von Getränkeflaschen, Kronkorken, Turnschuhe, Brillen oder leere Computertintenpatronen.

Denn wie Aristoteles sagte: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Lassen Sie uns anfangen.