Neun Schulen aus der Region bei Matheolympiade dabei

„In MV suchen wir Nachwuchskräfte für die Wirtschaft und Verwaltung. Die Chancen im Beruf sind sehr gut, bei guter Ausbildung.“ erklärte der Rektor der Hochschule Wismar, Prof. Wiegand-Hoffmeister, den anwesenden Schülern, Eltern und Gästen in der Aula des Goethegymnasiums Schwerin. Dort fand die 55. Mathematikolympiade in der dritten Stufe Landesrunde Westmecklenburg statt. Und weil man mit der Förderung begabter Schüler nicht früh genug beginnen kann, unterstützt die Hochschule der Hansestadt die jungen Mathematiker bei dem Wettbewerb.

Drei Schulen aus Wismar konnten mit ihren Schülern Preis erringen. „Nicht der Platz ist entscheidend, sondern entsprechend der erreichten Punktzahl haben wir Preise vergeben. Aber alle Teilnehmer haben Gutscheine vom Wonnemar Wismar erhalten, von dort werden wir auch schon seit Jahren unterstützt.“
beschrieb Organisatorin Dr. Jagnow aus Schwerin. die Würdigung der begabten Schüler.

Johanna Rabe aus der siebten Klasse vom Hauptmann- Gymnasium Wismar errang einen zweiten Preis mit 32 von 40 möglichen Punkten. „Seit der fünften Klasse bin ich in der Arbeitsgemeinschaft am GHG von Frau Wohlgemuth. Ich finde das toll, dass sie sich so für uns einsetzt.“ freut sie sich und wird von ihrer
Mutter gedrückt. Nun hofft Johanna auf JUMA- "Jugend trainiert Mathematik". Das ist eine spezielle Begabtenförderung auf Landes- und Bundesebene, die mit 100 Teilnehmern bundesweit in Klasse sieben startet. Dafür soll sie nach ihrer sehr guten Leistung angemeldet werden.

Auch an der Tarnow- Grundschule lernen sehr gute Schüler. Simon Geißler (3. Preis) und Fynn Gollnow (Anerkennung) gehen beide in die vierte Klasse. Timothy Schulte ist Schüler der fünften Klasse der Freien Schule Wismar und mit 32 von 40 errang auch er einen dritten Preis.

Erik Jahn vom Fridericianum Schwerin ist schon seit Jahren bei der Landesmatheolympiade dabei und hat auch MV auch schon bei der Bundesolympiade vertreten. In diesem Jahr gewann er in der Klassenstufe 11- 12 den ersten Preis und damit traditionell den Pokal der Hochschule Wismar. Prof. Wiegang- Hoffmeister übergab den Preis mit mathematischem Bezug, „sozusagen eine Wurzel aus Steinloch“, der jährlich an den besten Mathematiker aus der Sekundarstufe II verliehen wird.