Sonderpreis der Hochschule geht nach Wismar

Die Siegerehrung der dritten Stufe Landesrunde der 56. Mathematik- Olympiade begann
mit einem Trommelwirbel.
Über 100 Jungen und Mädchen aus fast 40 Schulen aus Schwerin und Westmecklenburg
büffelten an zwei Tagen an sechs Mathematikaufgaben in jeweils zwei vierstündigen Klausuren. Richtige Lösungen ergaben Punkte, viele Punkte konnten einen Preis bescheren, denn „nur entsprechend der der Punktzahl werden Preise vergeben und keine Plätze“, darauf verwies bei der Siegerehrung die Organisatorin Dr. Ingrid Jagnow aus Schwerin.


Bildungsministerin Birgit Hesse freute sich sichtlich die vielen Schüler, Eltern und Gäste in der Aula des Goethegymnasiums begrüßen zu können. Und sie plauderte auch noch ein Geheimnis aus. „Der Oberbürgermeister von Schwerin hat auch viele Male bei der Mathematik- Olympiade teilgenommen und hat immer Platz zwei belegt. Ihr seht, wer rechnen kann, kann Oberbürgermeister werden.“
Aus Dorf Mecklenburg nahmen zwei Schüler an dem Wettbewerb teil. Von der IGS Goethe Wismar war in der sechsten Klasse Jasmin Müller am Start und hat einen dritten Preis erkämpft. Aus Proseken waren in dieser Klassenstufe zwei Jungen dabei und Clemens Kerbach hat sich einen sehr guten zweiten Preis errechnet.
Das Gerhart- Hauptmann- Gymnasium stellte in diesem Jahr auch eine deutlich kleinere Delegation, aber die hatte es in sich. Johnnes Kändler aus Klasse 10 erkämpfte nicht nur einen ersten Preis, sondern er erhielt auch den Sonderpreis der Hochschule Wismar. Dekan Prof. Wiegand-Hoffmeister würdigte in einer Laudatio die Leistungen der jungen Mathematiker. „Wir brauchen im Land gut ausgebildete Ingenieure, deshalb müssen schon in der Schule Mathematik und Naturwissenschaften gefördert werden. Ihr werdet im Studium und im Beruf Erfolg haben, wenn euch die Sache Spaß macht.“ Mit 34 von 40 möglichen Punkten erhielt Johannes die höchste Punktzahl der Oberstufe und darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz in der Bundesrunde machen. „Wir dürfen in diesem Jahr elf Mathematiker im Frühjahr nach Bremerhafen entsenden, wir hatten in den vergangenen Jahren immer sehr gute Ergebnisse.“ erklärte Dr. Jagnow und wünschte den Jungen und Mädchen in der nächsten Runde viel Erfolg.